Mit einem Morgenritual gut in den Tag starten

Jede hat sie, jeder nutzt sie täglich, ohne sie dabei ausdrücklich Rituale zu nennen. Manchmal wissen wir gar nicht, dass wir sie haben und bemerken sie erst dann, wenn wir uns keine Zeit für sie nehmen können. Für viele ist die warme Dusche nach dem Aufstehen oder die erste Tasse dampfenden Kaffees ein unverzichtbares Ritual. Wir brauchen sie, um gut in den Tag zu kommen. Es ist daher für das Wohlbefinden wichtig, wenn man weiß, was man braucht, um sich für den Tag zu stärken. Es gibt unzählige Morgenrituale. Eines meiner Morgenrituale dauert nicht länger als ein bis zwei Minuten. Es darf gerne ausprobiert werden und geht so:

Stell dich aufrecht hin, die Arme hängen links und rechts locker herunter. Blicke nach vorn und in die Ferne oder schließe die Augen. Spüre den Kontakt deiner Füße zum Boden und wandere dann mit deiner Aufmerksamkeit von den Füßen aufwärts über Unterschenkel, Knie und Oberschenkel weiter zum Unterbauch. Nun lege deine Hände einige Atemzüge lang übereinandergelegt auf den Bauch und nimm so Kontakt zu deiner Körpermitte auf. Dann löse die Hände wieder und lass die Arme an deiner linken und rechten Seite entlang einfach hängen. Die Fingerspitzen weisen dabei in Richtung Boden. Nun atme tief ein und führe beide Arme mit einer großen Bewegung über den Kopf. Strecke dabei die Arme Richtung Himmel. Wenn du magst, kannst du dabei laut seufzen oder gähnen. Führe die Arme schließlich seitlich wieder nach unten und spüre in deine Fingerspitzen hinein. Lächle und begrüße den neuen Tag mit einem lauten oder stillen „Danke“, „Hallo neuer Tag“ oder ähnlichem. Wenn es für dich passt, kannst du zum Schluss die Hände vor der Brust aneinanderlegen und dich verbeugen.